Bürokomplex der SOKA-BAU

Herzog+Partner Architekten BDA, München - 2003

Die Gliederung des relativ großen Gebäudevolumens in vier schmale Riegel und einen darunter liegenden Verbindungsbau folgt konsequent der vorhandenen Topografie und bietet interessante Wechsel von Offenheit und Geschlossenheit, je nach Standort des Betrachters. Sie ermöglicht die Längsdurchlüftung zwischen den Gebäudeteilen, berücksichtigt in hohem Maße die kleinklimatischen Erfordernisse an diesem Standort und bietet eine überzeugende räumliche Fassung des 1. Stadtrings. Bei der Planung und Umsetzung wurde auf eine hocheffiziente Haustechnik Wert gelegt, die einen sparsamen Einsatz der Ressourcen erlaubt. Durch ein speziell hierfür entwickeltes System zur Lichtlenkung wird eine größtmögliche Ausnutzung des Tageslichts ermöglicht. Die massiven Decken und Böden werden als Speicher genutzt. Die Raumtemperatur wird über die Oberflächentemperaturen, also über Kühlung bzw. Heizung dieser massiven Bauteile, kontrolliert.

Standort: Wettiner Straße, Wiesbaden-Südost




Stadtplanungsamt